Erbschen ist in der harten Krippenrealität angekommen. Schon am zweiten Tag!
Er musste feststellen, dass andere Kinder sich nicht freiwillig von ihren Spielsachen (Socken, Tellern etc.) trennen möchten, nur weil Boss Knospe es so will. Und dass es sogar vorkommt, dass man ihm ein gerade erobertes Spielzeug einfach wieder wegnimmt! Diese Einsicht hat Tränen, Geschrei und Tobsuchtsanfälle verursacht, die ich persönlich jetzt eher bei einem 3-jährigen vermutet hätte und nicht bei diesem noch nicht mal 14 Monate alten Stöpsel.
Tja, da haben wir wohl ein Beispiel von: „Was ich mit meinem Kind nicht üben kann, wenn wir unter uns bleiben.“ Ich habe schließlich kein gesteigertes Interesse daran, Erbschen eine angesabberte Lego-Blume streitig zu machen.
Jetzt lernt er es auf die harte Tour. Da die meisten Krippen-Kollegen schon 3 und drüber sind, geht es natürlich nicht zimperlich zur Sache. Da hilft es auch nicht gerade, dass Erbschen der einzige von den Zwergen ist, der noch nicht laufen kann… Ich habe so im Gefühl, dass er diesen Zustand nun schnell ändern will.
Das Ergebnis war nun, dass ich den Laden vorzeitig und mit schwarz-geärgertem Trotzkopf verlassen musste. Krippenfee, steh uns bei…
Eure Minna